Hinweise zur DSGVO

Leitfaden für den Datenschutz im Verein

In allen Vereinen werden personenbezogene Daten verarbeitet, z. B. die Daten bei Aufnahme in den Verein, die Besetzungsliste oder Telefonlisten.

Grundsätzlich hat jedoch jede Person das Recht, selbst zu entscheiden, ob seine persönlichen Daten zugänglich sein sollen und vor allem wem diese Daten zugänglich gemacht werden sollen. Deshalb müssen die Mitglieder darüber informiert werden, welche Daten zu welchem Zweck vom Verein gesammelt werden.

Der Verein zeigt durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten, dass er modern aufgestellt ist und vorbildlich geführt wird.

Für die Vereine bedeutet die aktuelle DSGVO eine erweiterte Dokumentations- und Nachweispflicht, um der Rechenschaftspflicht zu genügen.

 

Datenschutzbeauftragter

Ihr fragt euch ob ihr einen Datenschutzbeauftragten in eurem Verein benötigt? Wir geben euch die Antwort.

Ihr braucht einen Datenschutzbeauftragten, wenn:

  • mehr als 9 Personen eures Vereins ständig Zugriff auf personenbezogene Daten eurer Mitglieder haben
  • ihr die Besetzungslisten für mehr als 9 Mitglieder freischaltet
  • ihr die Mitgliedsliste für mehr als 9 Mitglieder freischaltet

 

Zum Beauftragten für den Datenschutz darf nur bestellt werden, wer die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

 

Die wichtigsten Fachkundekenntnisse sind:

  • Kenntnisse der Informations- und Telekommunikationstechnologie und der Datensicherheit.
  • Kenntnisse der technischen und organisatorischen Struktur sowie deren Wechselwirkung im Verein (Aufbau- und Ablaufstruktur bzw. Organisation der verantwortlichen Stelle).
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